Die vertragliche Grundlage des electronic cash-Systems

Entgelte

Für den Betrieb des electronic cash-Systems und die Genehmigung der electronic cash-Umsätze in den Autorisierungssystemen der Kreditwirtschaft oder im Autorisierungssystem eines Kooperationspartners wird dem Unternehmen für electronic cash-Umsätze bis 25,56 € jeweils ein Entgelt in Höhe von 0,08 € pro Umsatz für electronic cash-Umsätze über 25,56 € jeweils ein Entgelt in Höhe von 0,3 % des electronic cash-Umsatzes berechnet.

Zahlungsdienstleistern und Unternehmen bleibt es unbenommen, davon abweichende Vereinbarungen zu treffen. Für stornierte Umsätze wird kein Entgelt erhoben. Das dem jeweiligen kartenausgebenden Zahlungsdienstleister geschuldete Entgelt für das Unternehmen wird von dem Netzbetreiber ermittelt und über diesen periodisch an die kartenausgebenden Zahlungsdienstleister abgeführt.

Mit der Änderung des electronic cash-Vertragswerks zum 1. Januar 2013 ist eine Regelung in Kraft getreten, nach der zwischen Händlern bzw. Konzentratoren auf der Handelsseite und Instituten bzw. Konzentratoren auf der Seite der Kartenausgeber Entgelte für electronic cash-Zahlungen ausgehandelt werden können. Für die Kennzeichnung von Transaktionen mit einer gesonderten Entgeltregelung können im Rahmen der technisch-organisatorischen Abwicklung durch Dienstleister bekanntlich sogenannte 'Präfixe' benutzt werden. Diese Präfixe werden durch das Zulassungsbüro der Deutschen Kreditwirtschaft beim Bundesverband Öffentlicher Banken (VÖB) Netzbetreibern zugeteilt und sind in Abgabe und Administration kostenlos. Das Zulassungsbüro erreichen Sie unter: zulassungsbuero@voeb.de.

Die electronic cash-Vereinbarung legt keine hierüber hinausgehenden Entgelte fest. Insbesondere fallen keine Lizenzgebühren an. Alle sonstigen Gebühren, wie z.B. für die Bereitstellung von technischen Diensten, unterliegen dem Wettbewerb zwischen den Teilnehmern des electronic cash-Systems.